Liebe Besucherin, lieber Besucher,

es freut mich, Sie auf meiner Website begrüßen zu dürfen! Nachfolgend möchte ich Ihnen mein Beratungsangebot etwas näherbringen:

Wozu braucht es Ernährungspsychologie resp. eine Ernährungspsychologin?

Ernährung und Psychologie – wie passt das zusammen? Speisen gehen durch den Bauch, Gedanken durch unseren Kopf. Doch der Körper ist ein ganzheitliches System und sämtliche Vorgänge sind miteinander verbunden, voneinander abhängig. Wir bekommen Lust auf Schokolade, genießen Himbeeren und bekommen Bauchschmerzen, wenn wir auch nur an Großmutters Lebertran denken. Kopf und Bauch scheinen zusammenzuhängen - was schmeckt und uns gut tut, entscheiden Rezeptoren auf unserer Zunge, unser Magen, unser Dünndarm - aber mindestens ebenso unsere Erfahrungen und Gewohnheiten.

 

Wir alle genossen bereits in der Schule, meist auch im Elternhaus, eine Einführung in die Ernährungslehre. Praktisch jede(r) weiß, dass ein Apfel gesünder und kalorienärmer ist als ein Schokoriegel oder eine Tüte Chips.

Wer schon eine oder – wie die meisten – mehrere Diäten hinter sich hat, kennt den Kalorien-, Kohlenhydrat- und Fettanteil von Nahrungsmitteln in- und auswendig. Das Angebot an Diätnahrungsmitteln und -methoden ist immens. Light-Produkte finden sich überall und keine Frauenzeitschrift kommt ohne das Dauerbrennerthema »5 Kilo in 10 Tagen« aus. Trotzdem ist die Erfolgsquote von Reduktions-Diäten dramatisch gering. Studien belegen, dass nach zwei Jahren nur zwischen 3-5% der Anwender(innen) ihr Wunschgewicht erreichen und/ oder gar halten können.

Das Gefühl, sich nach einer gescheiterten Diät als willensschwache Versagerin bzw. als willensschwacher Versager zu fühlen, ist vielen leider wohlbekannt.

Doch weshalb können wir unser Wissen nicht in entsprechendes Verhalten umsetzen? Wieso fällt es trotz aller Erkenntnis so schwer, uns so zu ernähren, wie wir es uns vornehmen? Warum sind »vernünftige« Ernährungspläne meist eine fast unüberwindbare Hürde?

Weshalb essen wir in allen möglichen und unmöglichen Situationen – ohne körperlichen Hunger zu verspüren?

Die Antwort lautet: Weil wir meist tatsächlich einen Mangel verspüren, an Zeit (für sich), an Nähe, an Zuneigung, an (Selbst-) Liebe, an Mut, an Zuversicht oder anderem. Scheint uns die Befriedigung des entsprechenden Bedürfnisses unerreichbar, greifen wir zu Nahrungsmitteln - als Ersatz. Gewisse Essstörungen handeln an dieser Stelle gegenteilig. Die Betroffenen verweigern Essen mit dem Zweck, Gefühle zu überdecken/ betäuben.

Viele sehen die Ursache für gescheiterte Diätversuche in einem Mangel an Willensstärke oder Disziplin und machen sich bei jedem Ausrutscher schwere Vorwürfe, begleitet von einem Gefühl des Versagens. Nicht selten wird aufgrund dieser frustrierenden Selbstvorwürfe wieder zu Essen als »Seelentröster« gegriffen. Der Teufelskreis schließt sich.

Doch wie kommen wir hier heraus?

Genau hier setzt die Beratungsmethode von ernährungspsychologin.ch an:

Ich möchte gemeinsam mit Ihnen herausfinden, welche Rolle Essen in Ihrem Leben spielt. Über welche Einflussfaktoren Sie vielleicht immer wieder stolpern – weshalb Sie essen, wenn sie eigentlich keinen körperlichen Hunger verspüren. Oder aber: Weshalb Sie sich verbieten zu essen, obwohl Ihr Körper Ihnen klar Hunger signalisiert.

Essgewohnheiten und deren Tücken

Essen ist nicht gleich Essen. Wenn zwischen Nahrungsaufnahme, - zusammensetzung und benötigter Energie ein Missverhältnis entsteht, hat dies körperliche Auswirkungen: Die Folgen können Übergewicht, Untergewicht, aber auch Hautprobleme, Diabetes, Gelenkbeschwerden u.Ä. sein.

Mögliche Gründe für unadäquates Essen:

  • emotionales Essen (Nahrungsaufnahme dient dem Überdecken unangenehmer Gefühle, wie z. B. Frust, Stress, Langeweile, Einsamkeit etc.)
  • gestörtes Hunger-Sättigungsgefühl (z.B. durch längere Fasten- und Diäterfahrungen, ungünstige Gewohnheiten)
  • ungünstige Ess-Lerngeschichte in der Kindheit (z.B dass. „Teller leer gegessen sein müssen“ oder Süßigkeiten als Trost bzw. Belohnung gegeben wurden), aber auch Diäten und selbstauferlegte Restriktionen (»Schokolade/ alles Kalorienreiche ist verboten«, »Ich esse nicht was mir schmeckt, sondern was kalorienarm ist.«)
  • suboptimale Nahrungsmittelwahl (zu viele „leere Kalorien“, was in einer Mangelernährung an Vitaminen und Mineralien münden kann, wodurch der Köper diesen Mangel durch ein anhaltendes Hungergefühl zu beheben versucht)
  • Essen aus Gewohnheit (Popcorn im Kino, Kuchen zum Kaffee, Salzgebäck zum Aperitif)
  • Essen aus sozialen Gründen (Feiern, Geschäftsessen, gesellschaftliche Anlässe, der »2. Teller bei Tante Martha«, weil sie sonst soo enttäuscht ist)

Jedes Essverhalten ist so individuell wie die Person dahinter. In diesem Sinn erstelle ich keine detaillierten Ernährungspläne und auch keine Liste mit verbotenen und gestatteten Nahrungsmitteln. Es geht vielmehr darum, den Essensdruck, das Bedürfnis zu essen ohne körperlichen Hunger, als eine Art »Wecker« zu nutzen – nämlich um zu erkennen, dass irgendwo anders als in Ihrem Magen gerade (oder chronisch) ein Bedürfnis nicht beachtet wird.

Essen ist sehr viel mehr als eine bloße Nahrungsaufnahme!

Eine kluge und gesunde Wahl von Nahrungsmitteln wird dadurch ermöglicht, dass Körper, Seele und Geist zusammenarbeiten. Wir müssen uns bewusst werden, was wir brauchen und essen möchten. Körperliche Hinweise gilt es zu beachten, ebenso wie ernährungstheoretisches Grundwissen. Denn es ist nicht die vermeintlich niedrige Kalorienzahl oder das Frustrationsgefühl, die bestimmen, »wie viel« und »was« zu essen ist. Die Empfindungen und Gefühle, die signalisieren, ob wir satt oder ausgehungert sind – oder dass wir etwas Reichhaltiges und Schmackhaftes zu uns nehmen wollen –, sind eine vielschichtige Kombination aus biochemischen, körperlichen, geistigen und emotionalen Empfindungen. Wenn wir auf diese Fingerzeige achten und auf sie eingehen, wird unser Essverhalten gesund, kontrolliert und ausgewogen sein.

Wie das geht?

Ich, resp. mein Repertoire an Methoden, Wissen, Erfahrungen und Arbeitsmaterialien, kann Ihnen hier zur Seite stehen. Mit diesen Hinweisen kann es Ihnen gelingen, zurück zu einem unbelasteten, sorglosen Umgang mit Nahrung und Genuss zu finden. Ihr Gewicht wird sich dabei früher oder später ohne jeglichen Zwang, ohne Verbote und ohne Diätplan erfahrungsgemäß auf einem gesunden, unbelastenden Niveau einpendeln.

Ich würde mich freuen, Sie auf diesem Weg ein Stück begleiten zu dürfen.

 

Ihre

Patricia van Dam